Jetzt beginnt die Darlegung des Yoga.
Patanjali, Yoga-Sutras 1.1
Kurs
- Babaji´s Kriya Hatha Yoga & andere Asanas
- Pranayama (Atemtechniken zur Reinigung der Atemwege, zum Stillen der geistigen Aktivität sowie zur Energetisierung)
- Verschiedene Meditationen
- Mantra-Praxis
- Bhakti Yoga (Puja, Kirtan)
- Psychologie & Philosophie des Yoga
Dieser Kurs dient als Vorbereitung für die höheren Techniken der 1. Einweihung in Babaji's Kriya Yoga. Jeweils 2 Abende werden einem Thema des 5-gliedrigen Weges von Babaji´s Kriya Yoga gewidmet.
Wann:
Donnerstags 19.15 Uhr - 21.00 Uhr
Wo:
St. Elisabeth, Saal (zwischen Caritas und Kindertagesstätte)
Schwarzer Weg 14b
64287 Darmstadt
Wieviel:
1. Zyklus: 10 Abende 120€
2. Zyklus: 10 Abende 110€
Ab dem 3. Zyklus: 10 Abende 100€
Yoga-Matte
evtl. Sitzkissen
Decke
Bequeme Kleidung
Yoganand
- Tobias Blum
- Jahrgang 1976 - verheiratet, 1 Kind
- Krankenpfleger für Psychotherapie (mit langjähriger Erfahrung in Innere Medizin)
- seit 1997 verschiedene Yoga-Schulen
- seit 1997 Erfahrung, Aus- und Weiterbildung in Systemischer Familienaufstellung nach Bert Hellinger
- 1998: Einweihung Reiki 1.Grad
- 1998-2000: Ausbildung zum NLP-Practitioner
- seit 1998 Studium des Ayurveda
- 2008-2010: Ausbildung zum zertifizierten Lehrer für Babaji's Kriya Hatha Yoga
Essenz
"Wenn jemand Gesundheit sucht, frag zuerst, ob er bereit ist, künftig die Ursachen der Krankheit zu meiden; erst dann darfst du helfen."
Sokrates
Bist Du bereit, die Ursachen deiner "Krankheit" - oder deines Ungleichgewichts - zu ergründen und zu transformieren?
Wenn Du diese Frage mit einem "JA" beantworten kannst, dann wisse, dass dies beinhalten kann, deine Lebensweise vollständig zu verändern. Alte Denkansätze, Gewohnheiten und Verhaltensweisen werden der Vergangenheit angehören. Neuer Raum wird geschaffen, um Dich neu zu entdecken.
Gemeinsam werden wir auf der Basis des Yoga sowie auf weiteren mir vertrauten Wegen in Gespräch und Praxis neue Möglichkeiten finden, das Leben zu meistern.
Inspiration
Bücher
- Siddhartha von Hermann Hesse
- Autobiografie von Paramhansa Yogananda (Hans Nietsch Verlag)
- Babaji, Kriya-Yoga und die 18 Siddhas von Marshall Govindan
- Die Kriya Yoga Sutras des Patanjali und der Siddhas von Marshall Govindan
- Die Stimme Babaji's von V. T. Neelakantan, S. A. A. Ramaiah, Babaji Nagaraj
- Essener Erinnerungen. Die spirituellen Lehren Jesu von Anne Meurois-Givaudan, Daniel Meurois-Givaudan
- Bhagavad Gita von Swami Sivananda (Mangalam Verlag)
DVD
- DVD - Basiskurs Kriya-Yoga. Die 18 Asanas von Babajis Kriya-Yoga mit Marshall Govindan und Durga Ahlund
Webseiten
Musik
- Urmila Devi Goenka
- Krishna Das
- Bhagavan Das
- Nina Hagen - Om Namah Shivay
Was ist Yoga?
"Yoga ist das Aufhören der Identifizierung mit den Fluktuationen, die im Bewusstsein entstehen. Dann ruht der Sehende in seinem wahren Wesen."
Patanjali (Yoga-Sutras I, 2/3)
"Yoga ist innere Zwiesprache mit Gott zum Zwecke der Erkenntnis, der Liebe oder des Werkes. Der Yogin nimmt direkte Beziehung mit dem auf, was allwissend und allmächtig ist im Menschen und außerhalb von ihm. Er befindet sich in Einklang mit dem Unendlichen, er wird zu einem Kanal für die Kraft Gottes...[...] Pranayama und Asana, Konzentration, Verehrung, Rituale, religiöse Praktiken sind nicht für sich selbst Yoga, sondern nur ein Mittel zum Yoga. Auch ist Yoga nicht ein schwieriger oder gefährlicher Pfad; er ist sicher und leicht für alle, die beim inneren Führer und Lehrer Zuflucht suchen. Alle Menschen haben die potentielle Fähigkeit dazu, denn es gibt niemanden, der nicht Kraft oder Glauben oder Liebe hat, welche in seiner Natur entwickelt sind, oder in ihr latent liegen, und jede von diesen (Eigenschaften) reicht als Grundstütze für den Yogin..."
Sri Aurobindo
Sri Aurobindo schmückt aus, was Patanjali als Essenz beschreibt. Entgegen der weit verbreiteten in Unwissenheit wurzelnden Meinung, die Yoga lediglich mit dem Einnehmen verschiedener Körperhaltungen gleichsetzt, wird in diesen beiden Zitaten verdeutlicht, dass Yoga vielmehr eine Geistes- oder Gemütshaltung ist, als das bloße Ausüben einer Reihe von Techniken.
Babaji´s Kriya Yoga
Babaji´s Kriya Yoga ist ein integraler, 5-gliedriger Yoga-Weg, der auf der Lehre der 5 Körper (kosha) aufgebaut ist, und dessen Techniken darauf abzielen, den jeweiligen Körper zu vervollkommnen.
1. Der physische Körper (annamaya kosha)
- Asana (Einnehmen verschiedener Körperhaltungen/ s. "Babaji´s Kriya Hatha Yoga" )
2. Der emotionale Körper (pranamaya kosha)
- Pranayama (Atemtechniken zur Regulation von Emotionen)
3. Der mentale Körper (manomaya kosha)
- Dhyana/ Meditation (zur Fokussierung und Regulation der mentalen Aktivität)
4. Der intellektuelle Körper (vinjnanamaya kosha)
- Mantra (egoistische und egozentrierte Tendenzen werden aufgelöst)
5. Der spirituelle Körper (anandamaya kosha)
- Bhakti (Verbindung mit der Qualität des Herzens über Puja, Kirtan, Karma-Yoga)
Finales Ziel ist die Vereinigung von Shiva (männliches Prinzip, situiert an der Krone des Kopfes/ Sahasrara Chakra) und Shakti (weibliches Prinzip, Kundalini-Shakti, vom Beckenboden ausgehend/ Muladhara Chakra), die den Zustand von Sat-Chit-Ananda (Absolutes Sein, Absolutes Bewusstsein, Absolute Glückseligkeit) hervorbringt.
Babaji´s Kriya Yoga ist eine Synthese des klassischen Yoga des Patanjali und des tantrischen Kundalini Yoga.
Weitere Details: http://www.babajiskriyayoga.net/german/kriyaYoga.php
Babaji
Babaji´s Kriya Hatha Yoga
"Kriya Hatha Yoga [...] wurde von den Siddhas, den altehrwürdigen Meistern des Yoga, praktiziert, um die Nadis (Energie-Kanäle) zu reinigen, Energie-Blockaden aufzulösen und um die Chakras (psychische Energie-Zentren) zu erwecken und deren Aktivität zu stärken [...], um graduell die Transmission pranischer Energie zu erhöhen, sowie um das Immunsystem zu stärken und um den Körper vor funktionellen Störungen zu bewahren.
[...] Die Körperhaltungen unterstützen uns darin, mentale Konzentration zu erlangen, und die beiden Hauptaspekte unserer Persönlichkeit, den sich durchsetzenden rational-männlichen und den empfangenden intuitiv-weiblichen Aspekt, zu integrieren. Bei Anfängern im Yoga wird häufig ein Mangel an Flexibilität auf einer Körperseite beobachtet. Durch das Praktizieren der Kriya Hatha Yoga Körperhaltungen kann dieses Ungleichgewicht aufgehoben werden. Der Mangel an Flexibilität wird Energieblockaden innerhalb der Nadis zugeschrieben. [...]
[...] Die Körperhaltungen [...] massieren die inneren Organe und Drüsen und festigen den physischen Körper. Außerdem können sie hilfreich sein, während der Meditation den physischen Körper stabil und komfortabel zu erhalten. Die Körperhaltungen ermöglichen uns, die entkräftenden Auswirkungen von Stress zu regulieren und Ausgeglichenheit in allen Situationen zu bewahren. Deren Praxis mit kontinuierlichem Gewahrsein führt den Übenden in die Meditation ein.
Babaji hat für seinen Kriya Hatha Yoga 18 Körperhaltungen [...] ausgewählt. Diese 18 Asanas decken alle Bereiche des Körpers effektiv und effizient ab und dienen als wirkungsvolle Ergänzung zu den Zielen der anderen Glieder von Babaji´s Kriya Yoga. Idealerweise sollten sie vor dem Erlernen und Ausüben von Pranayama und Meditation erlernt und praktiziert werden. Sie bleiben ein wertvoller Bestandteil der Yoga Praxis während des ganzen Lebens - selbst während der letzten Stufen der spirituellen Entwicklung und Transformation."
entnommen aus der deutschen Übersetzung [erhältlich als E-Book unter www.babaji.de] von:
»Babaji´s Kriya Hatha Yoga - 18 Postures of Relaxation and Rejuvenation, von Marshall Govindan«
Herausgegeben von: BABAJI´S KRIYA YOGA AND PUBLICATIONS, INC.
Patanjali
In seinen Yoga-Sutras beschreibt Patanjali den achtgliedrigen Pfad des Yoga (Ashtanga Yoga), der in der höchsten Bewusstseinsstufe mündet - Samadhi oder das Ruhen im wahren Wesen. (Das gegenwärtig sehr populäre Ashtanga Yoga hat nur sehr wenig mit dem klassischen, erstmals von Patanjali beschriebenen, Ashtanga Yoga gemein). Die acht Glieder sind:
- Yama und Niyama (moralischer Verhaltenskodex)
- Asana (stabile und komfortable Körperhaltung)
- Pranayama (geregelte Atmung)
- Pratyahara (Zurückziehen von den Sinneswahrnemungen)
- Dharana (Konzentration)
- Dhyana (Meditation)
- Samadhi (Verschmelzung mit allem Existierenden)
Diese acht Glieder werden traditionell nicht unabhängig
voneinander geübt, sondern beschreiben einen ganzen
Prozess, der stufenweise so aufeinander aufbaut, dass
die vorangehende Stufe die folgende bedingt und
ermöglicht.
Erst mit der rechten Geistehaltung sich
selbst und anderen gegenüber (Yama und Niyama) wird es
möglich, eine bequeme Sitzhaltung (Asana) einzunehmen
und diese über einen längeren Zeitraum zu
halten.
Innerhalb dieser Sitzhaltung führt das
Integrieren bestimmter Atemtechniken (Pranayama) dazu,
dass sich das Bewusstsein von den Wahrnehmungen der
Sinne zurückzieht (Pratyahara).
Dies bündelt die Aufmerksamkeit (Dharana), bis
sie schließlich einpunktig wird. Als unterstützendes
Werkzeug hierzu kann u.a. das Beobachten des Atems oder
das Wiederholen eines Mantras dienen, bis sich der
Übende ununterbrochen des Objektes seiner Versenkung
bewusst ist (Dhyana oder Meditation).
Schließlich kommt es zur Verschmelzung des Übenden mit
dem Übungsobjekt und dem Vorgang des Übens
(Samadhi). Dies ist der gedankenfreie und daher
natürlich atemlose Zustand des höchsten Bewusstseins,
der von einem Gefühl unbegrenzten, absoluten Seins sowie
absoluter Glückseligkeit begleitet wird.
In diesem Bewusstseinszustand jedoch haben sich alle
Begriffe aufgelöst und eben genannte Beschreibung ist
lediglich ein Versuch, etwas Unbeschreibliches, das
jenseits von Worten liegt, zu beschreiben.
(s. auch "Die Kriya Yoga Sutras des Patanjali und der Siddhas"; http://www.babajiskriyayoga.net/german/shop.php)
Einzelarbeit
Die Arbeit basiert hauptsächlich auf das Einfühlen in den Klienten mittels einer selbst entwickelten Methode. Dabei wird auf den Geist des Yoga zurückgegriffen, der das Eins-Werden mit dem Klienten ermöglicht.
Auf der Grundlage des Yoga des Patanjali werden
unterbewusst wirkende psychologische Muster ins
Bewusstsein gebracht und durch daraus resultierende neue
Erkenntnisse ersetzt.
Dies erfordert jedoch seitens des
Klienten Mut, Willenskraft und eine aufrichtige
Bereitschaft, sich von jenem Anteil lösen zu wollen, der
bisher einen großen Raum im eigenen inneren Erleben
eingenommen hat und der in abendländischen Kulturkreisen
als Teil der Persönlichkeit betrachtet wird. Dieser
besagte Teil der Persönlichkeit erhält seine Form und
seinen Ausdruck durch samskaras - unterbewusst wirkende
Prägungen und Gewohnheiten im Denken und Verhalten - und
ist im Geiste des Yoga ein großes Hindernis, die
Wirklichkeit unmittelbar zu erfahren.
Der klassische
Ashtanga Yoga des Patanjali und der Kriya Yoga von Babaji
Nagaraj stellen das Werkzeug zur Verfügung, das es uns
ermöglicht, uns daran zu erinnern, wer wir wirklich sind,
und uns von dem zu lösen, was wir nicht sind.
Eine weitere wichtige Rolle in der Intuitiven Einzelarbeit spielen die Erkenntnisse über den Geist oder das Wirken der phänomenologischen Arbeit des Bert Hellinger und den so genannten "Ordnungen der Liebe", die in der Aufstellungsarbeit sichtbar werden.
Termine auf Anfrage
Aufstellungsarbeit und der Geist des Yoga
Im Mittelpunkt steht eine weiterentwickelte Form des klassischen Familienstellens nach Bert Hellinger ("Gehen mit dem Geist"). Zudem wird es Raum geben für Bewusstseinsübungen und für Antworten auf Fragen aller Art im Geiste des klassischen Yoga nach Patanjali (dem Ur-Vater der Yoga-Psychologie).
Immer wieder werden wir im Leben mit Situationen konfrontiert, die uns unsere Grenzen aufzeigen, und uns das Gefühl geben, dass wir uns im Kreis gedreht haben. Immer wieder wiederholen sich diese Situationen in unserem Leben - lediglich die Darsteller in unserem Drama wechseln.
Dies mag sich in unseren Beziehungen zeigen - partnerschaftlich wie auch zu unseren Eltern (oder Geschwistern) - oder in unserem Berufsleben. Vielleicht haben wir das Gefühl, unseren Platz im Leben noch nicht gefunden zu haben. Vielleicht häufen sich auch Krankheitssymptome oder schwerwiegende Emotionen wie Aggressionen oder Traurigkeit, die uns mitteilen wollen, dass etwas in unserem Leben nicht in Ordnung ist.
Es ist die Familienseele als Teil der Großen Seele, die da wirkt und dafür Sorge trägt, dass schwere Familienschicksale letztendlich gesehen und anerkannt werden, und dass jedes Familienmitglied seinen ihm zustehenden Platz erhält. Ziel ist es, die Ordnung im Familiensystem wieder herzustellen und in seine volle Kraft zu kommen, um sich den Hindernissen des Lebens mit einem freundlichen Lächeln auf den Lippen zu stellen und diese zu meistern.
Es besteht die Möglichkeit, in Form einer eigenen Aufstellung einen besseren Einblick und ein tieferes Verständnis für das eigene Leben und das eigene System zu erhalten, oder auch als stellvertretender Teilnehmer diese Form der tief in der eigenen und der Familienseele wirkenden Arbeit kennen zu lernen.
Regelmäßige Abende, Termine auf Anfrage